Tuesday, August 6, 2013

Der 5. Tag der Eselwanderung

Am fünften Tag der Wanderung sind wir morgens los aus la Baraque(Hofft für mich, dass in den Namen nicht zu viele Fehler sind, ich habe nämlich kein Französisch in der Schule ;) ) und mussten erstmal den ungeduldigen, schlechtgelaunten Esel satteln( Ich hoffe ihr werdet nie einen schlecht gelaunten Esel erleben, das ist nämlich nicht so witzig), weil der mit einer Eselin aus einer anderen Herde auf einer Koppel war, und die sich dauernd gejagt haben. An dem Tag wollte er irgendwie gar nicht laufen, und noch dazu haben WIR uns 3 oder 4 mal verlaufen, in voller Mittagshitze, in der auch Vera zu uns gekommen ist(Anscheinend war ihm das Kaff zu langweilig, jedenfalls ist er die ganze Zeit mit uns mitgelaufen, bis Aujac, wo wir dann die Besitzer angerufen haben, weil das liebe Hundchen sich einfach nicht trennen wollte(Nummer stand auf dem Halsband). Damit hatte sich auch eine gute Gelegenheit geboten, eis zu essen und etwas kühles zu trinken.
Dann sind wir weiter den Berg hoch, weil Bonnevaux auf der anderen Seite lag(liegt, ich wüsste nichts von einer ortsverschiebung, immerhin steht dieses Dorf unter Denkmalschutz...). Aber so läuft das leider selten, alles nach Plan und so... Als wir nämlich an dem Kastanienmuseum vorbeigelaufen sind, meinte einer der (ähh, ich weiß es nicht genau) Besitzer oder so, es gibt schon kein Telefon mehr und laut Wetterbericht soll das Gewitter mehrere Stunden dauern ( Ich glaub ich hatte noch nicht erwähnt, dass es zu diesem Zeitpunkt in Strömen geregnet hat, oder?) und uns Unterkunft gegeben in dem Haus, bis das Gewitter weniger stark sein würde. Dann kam unser Gastgeber für den Tag da vorbei, genau da, weil er uns suchen wollte, aus Mitleid wegen dem Regen. Er hat angeboten wieder zukommen mit dem Auto, um uns abzuholen und kam dann hinterher auch und hat die Sachen, also die Taschen und Decke und alles für den Esel mitgenommen, der wie gesagt(oder auch nicht) im Regen bleiben musste und echt beleidigt war. Falls ihr euch das nicht vorstellen könnt: es ist als würde er einfach nicht mit einem reden wollen oder irgendwas.
Jedenfalls war die Autofahr die Hölle. Ich dachte echt, jetzt muss ich sterben oder so. Und es wäre kein schöner Tod. Wir wären über eine Kurve gefahren oder was weiß ich. Aber seine Frau hat Pfefferminztee gemacht und mit viel Zucker und einem guten Buch ist dann alles besser ;)

Hoffentlich geht es euch auch gut!
Bis bald!

Pacooo

Veraaa





















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